08.09.2022 | Specials Ain't No Grave: 10 Fakten zum Todestag von Johnny Cash

Er war der Outlaw, der Man in Black: Johnny Cash. Heute vor 19 Jahren starb der Musiker und wir gedenken ihm mit 10 Fakten zum Durchklicken - Rock in Peace!

Fun Facts: Kurioses über Johnny Cash

  • Vor 19 Jahren ist Johnny Cash in den Rockerhimmel aufgestiegen - wir haben 10 Fakten  über die Legende gesammelt. Viel Spaß beim Durchklicken!

    Vor 19 Jahren ist Johnny Cash in den Rockerhimmel aufgestiegen - wir haben 10 Fakten über die Legende gesammelt. Viel Spaß beim Durchklicken!

    Foto: Wolfgang Eilmes/dpa
  • Fun Facts Johnny Cash
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Die Geschichte von Johnny Cash:

Wenn jemand den Begriff "Coolness" personifizierte, dann war es Johnny Cash! Mit seinen Texten schaffte er es, jedes Publikum zu erreichen - sogar im Gefängnis. Ob sie nun religiös waren, vom harten Leben erzählten, oder witzig: Der "Man in Black" fand die perfekten Worte für jede Situation.

Sein Leben war nicht einfach gewesen. Geboren am 26. Februar 1932 als Sohn eines Farmers, wuchs J. R. Cash in ärmlichen Verhältnissen auf. Er hatte sechs Geschwister, darunter seinen zwei Jahre älteren Bruder Jack, den er vergötterte. 1944 kam Jack bei einem Unfall mit einer Kreissäge ums Leben. In seiner Bildbiografie erzählt Cash später, dass sein Vater sich gewünscht habe, Johnny wäre anstatt Jack gestorben. 

Das Außenseiter-Dasein verarbeitete Johnny Cash mit seiner Musik. Er war ein Musiker, der "die Anderen" verstand. Unvergessen bleiben seine Auftritte in den Justizvollzugsanstalten "Folsom State Prison" und "San Quentin". Bei Johnny Cashs Konzert "Live At San Quentin" saß der damals 21-jährige Merle Haggard unter den Zuhörern. Er saß wegen Einbruch für drei Jahre. Durch Cashs Präsenz war er so beeindruckt, dass er selbst eine Karriere als Country-Sänger startete - 1997 wurde er in die Country Hall of Fame aufgenommen.

Auch außerhalb des Country hat Johnny Cash großen Einfluss auf die Musikwelt gehabt. Auch wenn er den Rock'n'Roll-Lifestyle nie so zelebrierte wie sein Freund Elvis Presley, gilt Cash als Mitbegründer der Rockabilly-Szene. Von seinen ehrlichen Texten ließen sich sogar zahlreiche Hip Hop-Künstler inspirieren.

Am 12. September 2003 hat Johnny Cash die Bühne des Lebens verlassen, nicht einmal zwei Monate nach seinem letzten Konzert. Er starb an Lungenversagen, nur knapp vier Monate nach seiner Ehefrau June Carter Cash. Ein großer Mann und legendärer Musiker, der für immer unvergessen bleiben wird! 

Wir feiern die Legende mit Geschichten aus seinem LebenStories hinter seinen Songskuriosen Fakten und natürlich dem passenden Sound. Get Rhythm!

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Stories behind the Songs: Johnny Cash

  • "Man in Black"

    In dem Song erzählt Johnny Cash, warum er stets in schwarz gekleidet ist. Er sagt, er repräsentiere damit die benachteiligte Gesellschaft, die von sozialer Ungerechtigkeit betroffen sind. Offiziell gab Cash aber schon verschiedene Gründe für seinen Modegeschmack an. Da heißt es, dass er es als Glücksbringer trägt, weil er bei seinem ersten Konzert in schwarz gespielt hat, andere sagen, auf schwarzen Klamotten kann man den Staub und den Dreck einer Tour nicht so gut sehen.

  • "Chicken In Black"

    Der ein oder andere Fan dürfte sich gefragt haben, was Johnny Cash dabei geritten hat, so einen Blödsinn aufzunehmen. Der Song handelt davon, dass sein Gehirn in den Körper eines Huhnes transplantiert wurde. Dahinter steckte allerdings Kalkül! Denn Cash wollte aus dem Vertrag seines alten Labels Columbia Records. Also präsentierte er ein Album, das so schlecht war, dass er entlassen wurde.

  • "Walk The Line"

    Der absolute Cash-Klassiker handelt offiziell davon, dass er davon schrieb, seiner ersten Ehefrau Vivian immer treu sein zu wollen. Allerdings war das nicht die einzige Interpretationsmöglichkeit. Vielmehr handelt „Walk The Line“ davon, seinem Glauben treu zu bleiben. Böse Zungen behaupten, dass die Erklärung mit Vivian sogar nur erfunden war. Der Chef von Cashs Label Sun Records, wollte nämlich keine Gospel-Songs veröffentlichen. Deswegen schmuggelte der Sänger den Song mit einer alternativen Interpretationen mit auf das Album.

  • "A Boy Named Sue"

    Wer hätte gedacht, dass es den Jungen namens Sue wirklich gibt? Der Song, den der Komponist Shel Silverstein für Cash geschrieben hatte, basiert auf einem Richter aus Tennessee. Der hörte auf den Namen Sue Kerr Hicks, benannt nach seiner verstorbenen Mutter. Sue Kerr Hicks war bei über 800 Mordfällen der Richter, aber berühmt wurde er nur durch seinen Vornamen. 

  • "Ring of Fire"

    Zur Entstehung dieses Songs gibt es zwei Versionen. Wie Cashs Familie bis heute behauptet, handelt der Song von June Carter, die sich in trotz Alkohol- und Drogenprobleme in Johnny Cash verliebt. Doch seine Ex-Frau Vivian meint in ihrer Biografie etwas ganz anderes. Laut ihrer Aussage schrieb Cash den Song über einen gewissen weiblichen Körperteil, während er betrunken war. Nun ja… Fakt jedoch ist, dass Johnny Cash einen Traum hatte, in dem "Ring of Fire" mit Mariachi-Hörnern gespielt wurde. Deswegen die Trompeten.

  • "Folsom Prison Blues"

    Nachdem Johnny Cash im Folsom State Prison performt hatte, war er so ergriffen, dass er einen Song über das Gefängnis schreiben wollte. Das Blöde: Der Song, den Cash schrieb, existierte bereits. Gordon Jenkins' "Crescent City Blues" klang sehr ähnlich, worauf der Songwriter Cash verklagte und Recht bekam. Der "Man in Black" musste 75.000 Dollar zahlen. Er gab später zu, dass er den "Crescent City Blues" während seiner Zeit bei der Air Force gehört hatte. Die Zeilen und Melodie-Parts hatte er wohl noch im Unterbewusstsein, aber absichtlich wollte er nichts klauen.

  • "Get Rhythm"

    Diesen Song hat Johnny Cash ursprünglich für Elvis Presley geschrieben. Der hätte ihn auch liebend gerne aufgenommen, doch als der King sein Label Sun Records verließ, verweigerte Chef Sam Phillips, dass der Song mit ihm gehe.

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