24.03.2022 | Crossover Erfolgreich auf das Rockfestival vorbereiten – so geht’s

Wer mit Musik in den Ohren bis in die Nacht tanzen und danach ohne Festival-Jetlag wieder in die Woche starten möchte, sollte die richtigen Vorkehrungen treffen.

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Erholung und Schlaf sind wichtig, vor allem dann, wenn der Körper zu wenig davon bekommt. Zahlreiche Konzerte und Partys unter freien Himmel laden im kommenden Sommer zu sich ein. Dabei leben die einen den Zeltplatz-Lifestyle voll aus, während die anderen die gesittete Variante mit Hotelunterkunft bevorzugen. In beiden Fällen ist es wichtig sich auf das Festival-Wochenende vorzubereiten.

Vorschlafen, um auf dem Festival durchstarten zu können

Bei einem Festival mit Outdoor-Bühne liegt die Lautstärke meist zwischen 90 und 100 Dezibel. In einem Festivalzelt oder Konzertsaal wird es meistens noch lauter, dort liegt die Lautstärke zwischen 95 und 103 Dezibel. Während dieser immensen Hörgewalt einschlafen zu können ist fast unmöglich, besonders da die Ohren, auch wenn die Musik nicht mehr in Hörweite ist, angestrengt werden. Auf den meisten Festivals gibt es vor fünf Uhr morgens keine Bettruhe. Genau deshalb empfiehlt es sich die Tage vor der Party bereits ausreichend zu schlafen. Ein gutes Bett wie von Betten.de kann hier Abhilfe schaffen.

Zwar lässt es sich auch in „irgendeinem Bett“ schlafen, jedoch erhöht sich mit „irgendeinem Bett“ die Wahrscheinlichkeit, nicht ausgeruht und mit Muskelschmerzen aufzuwachen. Der Körper erholt sich nachts und sammelt neue Energie für den Tag. Zudem ist Entspannung besonders wichtig für die Wirbelsäule. Die Rückenmuskulatur entspannt sich, die natürliche S-Form der Wirbelsäule, Schultern und Hüften werden in Liegeposition entlastet, die Beine und der untere Rücken wird gestützt. Das richtige Bett passt sich der Anatomie des Schläfers an. Nur so lassen sich Schmerzen sowie Schlafstörungen vermeiden, welche sich nicht nur auf das Festivalleben, sondern allgemein auf die Gesundheit negativ auswirken können.

Die Wetterapp einfach ignorieren

Festivals haben sich im Laufe der Jahre als klassische Tücken erwiesen, denn die Unberechenbarkeit des Wetters kann die Party schnell zu Nichte machen. Egal wie oft man in die Wetter-App schaut und den Meteorologen fragt, es ist immer feuchter, trockener, kälter oder heißer als erwartet. Besonders wichtig ist es deshalb, für jede Wettersituation die passende Kleidung einzupacken. Neben schützender Regenkleidung empfiehlt es sich, trotz hohen Temperaturen warme Kleidung einzupacken, denn nachts auf dem Campingplatz kann es schon mal 15 Grad kühler werden als am Tag.

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Vorbereitung mit Sport und Bewegung

Was im Gegensatz zum Wetter kontrolliert werden kann, ist die Ausdauer des Körpers. Neben der richtigen Ernährung kann ein Bein-Training die Beine auf das bevorstehende Festival vorbereiten und dafür sorgen, dass man nachts länger durchhält. Zudem kann das Tanzen und Springen, Schleppen, Wackeln und Wanken die Muskulatur verletzen. Bequeme, tanzbare Schuhe und ein Paar Workout-Sessions vor dem Festival können den Körper vor Verletzungen schützen.

Zudem wurde von der Oregon State University wissenschaftlich bewiesen, dass bereits ein 30-minütiges Workout reicht, um die Schlafqualität um 65 Prozent zu verbessern. Wer mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen mit dem intensiven Training aufhört, kann seinen Körper fit halten, Krankheiten sowie Verletzungen vorbeugen und eventuell sogar auf Festivals besser schlafen.

Die Festival Packliste – wichtig zu wissen:

Eine Packliste, angefertigt für den Party-Trip, ist eine tolle Idee und schafft Sicherheit. Mit einer gut organisierten Packliste weiß man, dass auch wirklich alles dabei ist was man braucht und nichts zuhause vergessen wurde. Zwar lassen sich oft im nächsten Geschäft Dinge nachkaufen oder einfach vom Camping-Nachbarn ausleihen, jedoch würde dies unnötige Kosten verursachen oder es könnte störend sein. So kann mit einer solchen Liste, welche alle wichtigen Sachen beinhaltet, Ärger und Stress vermieden werden.

Auch wenn die Musik und das Live-Konzert im Vordergrund stehen, kann es schwieriger sein richtig Spaß zu haben, wenn die Hälfte vergessen wurde (z.B. das Ticket... :-)). Wer sich vorab für die Anfertigung einer Festival-Packliste entscheidet, sollte folgende Infos mit einbeziehen:

  • nur Wichtiges einpacken
  • nichts auf dem Gelände zurücklassen
  • bequemen Rucksack statt Tasche wählen

Sollte man mit einer Gruppe von Freunden auf das Festival fahren, empfiehlt es sich zusätzlich eine gemeinsame Packliste zu erstellen, sodass Gegenstände für das Zelt oder ein Grill nicht doppelt mitgenommen werden.

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Vor und während des Festivals genug trinken

Bei passendem Wetter lässt sich während des Festivalbesuchs ein ganzer Sonnentag erwarten. Es ist Sommer, es ist heiß und man schwitzt – nicht nur beim Tanzen. Auch das Trinken von alkoholischen Getränken kann den Körper austrocknen. Wenn im Sommer nicht genug alkoholfreie Getränke getrunken werden, kann man dehydrieren. Dies kann zu Kreislaufproblemen führen und besonders bei einem ausgelassenen Festival zu Festival-Jetlags führen. Genau deshalb empfiehlt es sich, auf den Alkoholkonsum zu achten und zwischendurch auf jeden Fall regelmäßig Wasser zu trinken.

Snacks für zwischendurch mitbringen

Wenn es das Ziel ist, den ganzen Tag durchzutanzen, sind gesunde Festival-Snacks neben den klassischen Hotdogs und Co. wichtig. Schließlich bringt Essen Schwung und neue Energie. Snacks zu kauen, die reich an Zucker und Salz sind, ist die beste Methode, um genau diese Power zu erzielen. Am besten sind Lebensmittel, die reich an Proteinen, Ballaststoffen und Vitaminen sind. Snacks wie diese sind eine gehaltvolle Alternative zu Kartoffelchips und Co. und wären damit in eurem Festivalrucksack gut aufgehoben:

  • Erdnusssnacks
  • Honigsnacks
  • Bananen
  • Hummus
  • Schokoladen Cookies
  • Blaubeeren
  • Avocado