21.02.2022 | Crossover Auf die Organisation kommt es an: So planst du dein eigenes Festival

Den Traum vom eigenen Festival haben wir doch alle schon geträumt. Hier verraten wir euch, wie ihr ihn Wirklichkeit werden lassen könntet.

Foto: Anthony Delanoix/Unsplash

Einzigartige Atmosphäre, das ein oder andere Kaltgetränk, grandiose Live-Musik auf den Ohren... oft schwärmen wir noch jahrelang von besuchten Festivals! Doch wie viel Arbeit steckt dahinter? Warum stellt man nicht selbst ein solches Event auf die Beine? Zumindest nachgedacht haben wir über das eigene Festival doch alle mal... am liebsten mit einem Headliner in der Größenordnung von Volbeat. Doch dabei solltet ihr auch viele Kleinigkeiten einplanen, die man leicht vergessen kann.

Natürlich muss eine große Bühne bereitgestellt werden und eine große Festivalfläche sollte nutzbar sein. Zu beachten ist, dass viele Bands für ihren Auftritt auch spezielle Bühnenelemente benötigen, die nicht zur Lieferung einer Bühne gehören. Um diese Elemente zu befestigen, sollte man einen Dienstleister an der Hand haben, der sich auf Drahtseiltechnik spezialisiert hat

An diesen Seilen können Bühnenelemente sicher befestigt werden. Soll die Befestigung sicher und gleichzeitig auch optisch hervorstechen, so sollte dieser Anbieter auch Ketten im Angebot haben. Besonders bei Heavy Metal-Bands gilt ja oft das Motto „Chains and Leather“. Gleichzeitig bieten diese Dienstleister auch oft Bannerhalter an, die einerseits für den Cateringbereich genutzt werden können, aber auch das Backdrop einer Band optisch zur Geltung bringen.

Kein Festival ohne eine spezielle musikalische Ausrichtung

Ein Festival sollte zwar eine stilistische Vielfalt anbieten, aber es würde nur für Unmut und einen Stimmungsabbruch führen, wenn man eine Band wie Helloween als Vorband einer Hip-Hop-Formation buchen würde. 

Das Festival muss in sich stimmig wirken und somit sollte auch das Catering und die Essensangebote der Besucher auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Auf einem Rockfestival sind Lachsschnittchen beispielsweise eher fehl am Platz.

Ein Team muss organisiert werden

Wenn man ein Festival organisiert, so sollte man dies niemals als One-Man-Show durchführen. Es gibt sehr viele Baustellen, die eine einzelne Person nicht im Auge behalten kann. 

Meistens hat man in seinem Umfeld eine Gruppe von Gleichgesinnten, die man ins Boot holen kann und welche im besten Fall auch für schmales Geld arbeiten. Natürlich müssen von dem Team auch alle Belange der Festivalbesucher überprüft werden und eine seriöse Security wird für die nötige Sicherheit sorgen. 

Bucht man größere Bands, so sollte man auch Bandbetreuer abstellen, die sich um die einzelnen Bands kümmern. Sind Bands wie Black Label Society oder Marillion gebucht, so ist stets darauf zu achten, dass Bands dieser Größenordnung mit eigenen Verträgen arbeiten, in denen spezielle Anforderungen klar definiert werden. Beachtet man dies nicht, kann es sogar zu einem Bandausfall kommen.

Die Finanzen im Blick behalten

Niemand möchte sich durch die Organisation eines Festivals hoch verschulden und somit ist eine solide Finanzierung extrem wichtig. Hier sollte man eine klare Zielrichtung definieren. Manche Festivals sind mit einer schwarzen Null am Ende des Festivals zufrieden. Möchte man mit dem Festival auch Gewinne erwirtschaften, so sollte ein genauer Kostenplan erstellt werden, den man mit den realistischen Einnahmen abgleicht und somit eine realistische Kalkulation in der Hand hat.