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Die häufigsten Fragen rund um Kredite

Die Aufnahme eines Kredits gehört zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben. Gerade, wenn es um einen größeren Kredit geht, wie etwa die Finanzierung eines Neuwagens oder eines Eigenheims, ist es wichtig, sich mit dem Thema gut auszukennen. Dieser Artikel beantwortet einige der häufigsten Fragen rund um Kredite.

Bild eines zu einem Haus gefalteten 100 Euro Geldscheins Pixabay.com © moerschy (CC0 Creative Commons)

Lohnt sich ein Ratenkredit zum Ausgleich eines überzogenen Girokontos?

Wenn der Kontostand auf dem Girokonto permanent im Minus ist, fallen hohe Dispozinsen an. Viele Verbraucher scheuen dennoch die Aufnahme eines Ratenkredits, obwohl dieser meist viel niedrigere Zinsen bietet. Solange ein Ratenkredit kein Dauerzustand ist, lohnt es sich in den meisten Fällen, den Dispo auf diese Weise auszugleichen. So lassen sich vor allem kurz- und mittelfristige finanzielle Engpässe mit einem Kredit überwinden. Gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen ist es so möglich, das Konto auszugleichen und die Zinszahlungen niedrig zu halten. Mit einem Ratenkredit mit kurzer Laufzeit, beispielsweise von zwei Jahren, lässt sich das Minus auf dem Konto ausgleichen. Wichtig ist, in dieser Zeit neue Schulden zu vermeiden und das Girokonto im Plus zu halten. So gelingt die Entschuldung.

Wie lässt sich der eigene Kreditrahmen ausrechnen?

Immer wieder nehmen Verbraucher zu hohe Kredite auf. Die monatlichen Raten bei der Rückzahlung sorgen dann für eine Belastung, die nicht mehr zu stemmen ist. Dies führt nicht selten zum Verlust der eigenen Immobilie und in die Schuldenfalle. Das lässt sich vermeiden, wenn der eigene Kreditrahmen richtig ausgerechnet wird.

Eine eigene Haushaltsrechnung aufzustellen ist der erste Schritt bei der Bestimmung des eigenen Kreditrahmens. Hier lässt sich die 50-30-20 Regel anwenden. Diese teilt das Einkommen in drei Klassen auf. 50 Prozent für Fixkosten wie Miete, Energie und Nahrungsmittel. 30 Prozent für persönliche und unerwartete Ausgaben sowie maximal 20 Prozent für Rücklagen oder die Tilgung von Krediten. So steht bereits die maximale Höhe für die monatliche Kreditrate.

Weiterhin lässt sich der Rahmen für die Immobilienfinanzierung berechnen, indem die Laufzeit berücksichtigt wird. Diese sollte überschaubar sein und nicht bis deutlich ins Rentenalter reichen. Ansonsten droht Altersarmut oder die Immobilie muss entgegen der Planung veräußert werden.

Ist der Verwendungszweck ausschlaggebend?

Tatsächlich beeinflusst der Verwendungszweck die Kreditkonditionen. Vor allem gibt es einen Unterschied zwischen zweckgebundenen und freien Krediten. Wer den Traum vom Eigenheim wahr machen will, holt sich Angebote zu Immobilienkrediten ein. Diese sind an die Finanzierung eines Eigenheims gebunden und bieten neben speziellen Auszahlungsformaten auch bessere Konditionen. Wird hingegen mit einem Kredit der nächste Urlaub finanziert, liegen die Zinsen meist höher. Dafür kann das Geld frei ausgegeben werden.

Lohnt sich eine Umschuldung?

Wer langfristige Verbindlichkeiten hat, spielt vielleicht mit dem Gedanken einer Umschuldung. Jedoch wird der Plan oft nicht umgesetzt. Jedoch bietet eine Umschuldung Möglichkeiten, Geld zu sparen. Auch die Umschuldung von Immobilienkrediten ist möglich, besonders, wenn die Zinsbindung abgelaufen ist. Dies ist in der Regel nach zehn Jahren der Fall. Durch eine Umschuldung kann ein Altkredit mit ungünstigen Konditionen abgelöst werden. In Zeiten niedriger Zinsen lohnt sich das und senkt die monatlichen Raten.

Fazit

Wer sich gut mit Krediten auskennt, nutzt dieses Wissen zum eigenen Vorteil. Durch die gezielte Suche von passenden Darlehen, Umschuldungen und zweckgebundenen Krediten lassen sich die Kosten deutlich senken. Gerade bei höheren Kreditsummen ist dies sinnvoll.

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