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Die 10 rockendsten Auftritte beim Eurovision Song Contest

Wir haben die 10 rockigsten Auftritte aus der Geschichte des Eurovision Song Contest für euch zusammengesucht - viel Spaß beim Durchklicken!

Lord Of The Lost Bandfoto nachdem sie den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2023 gewonnen haben. Rolf Vennenbernd/dpa

Das ist der ESC kurz zusammengefasst: 

Jedes Jahr gewinnt jemand mit glitzernden Klamotten und möchtegern-epischem Popgedudel mit Windmaschine (habt ihr  den Film "Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga" mit Will Ferrell und Rachel McAdams gesehen? Hier haben die Macher den perfekten ESC Song geschaffen), irgendwelche skurrilen Acts treten mit höchst fragwürdigen bunten Outfits auf, Punkte-Präsentatoren aus verschiedensten Ländern machen unlustige Witze bei der Punkteverkündung, jemand sagt auf französisch "duuuuuze Points" und alle klatschen, Australien ist dabei, obwohl es kaum ein Land gibt, das räumlich weiter entfernt ist von Europa - und Deutschland landet in den Top 3 von hinten. 

Also grundsätzlich gilt: Am Samstagabend lieber auf der Couch zurücklehnen und ROCK ANTENNE Hamburg hören - da ist die Unterhaltung und auch der Sound definitiv besser. 😉

Trotz alledem gab es jedoch in der Vergangenheit beim europäischen Musikwettbewerb auch Lichtblicke für uns Rockfans – hier haben wir für euch mal die rockendsten Auftritte in der Geschichte des ESC zusammengefasst! 

Die 10 rockigsten Auftritte beim ESC:

ROCK ANTENNE Hamburg

Hier rockt der Norden!

Gerade läuft:

Lordi (Finnland - ESC 2006)

Der langjährige Eurovision Song Contest-Reporter Peter Urban warnte seine Zuschauer noch vor, die Zuschauer sollten ihre Kinder aus dem Zimmer schicken, bevor die Monster von Lordi die Bühne beim ESC 2006 in Athen betraten. Dass die Finnen das Ding am Ende gewannen, hätte er sich wohl nie erträumen lassen - doch das Publikum hatte gesprochen!

Måneskin (Italien - ESC 2021)

Genau 15 Jahre sollte es dauern bis wieder eine Rock-Band ganz oben auf dem Podium standen: Mit ihrem Kracher "Zitti e Buoni" rockten sich die Senkrechtstarter von Måneskin in die Herzen des Publikums vom ESC in Rotterdam und die der Rock-Community!

The Rasmus (Finnland - ESC 2022)

Leider konnte der Rock seinen ESC-Titel 2022 in Turin nicht verteidigen, obwohl mit The Rasmus ein hochkarätiger Anwärter bereit stand. Am Ende wurde es nur Platz 21 - doch der Ohrwurm "Jezebel" bleibt und mit ihrem Klassiker "In The Shadows" haben Frontmann Lauri Ylönen und Co. ihre zeitlose Partyhymne sowieso schon geliefert.

Lord of the Lost (Deutschland - ESC 2023)

Spätestens nach diesem Auftritt sind wir uns absolut sicher: Es gibt ein geheimes Abkommen, das besagt, dass Deutschland den ESC nicht mehr gewinnen darf. Denn dass unsere Freunde von Lord of the Lost nach diesem Hammerauftritt mit dem Song "Blood and Glitter" leer ausgegangen sind, können wir schlicht und einfach weder begreifen, noch akzeptieren. Der Rest der Rockwelt auch nicht - denn z.B. waren Chris Harms und Co. im Anschluss mit Iron Maiden auf Tour. Nimm das, ESC! 

Blind Channel (Finnland - ESC 2021)

Was im Erfolg von Måneskin beinahe untergegangen ist, ist, dass die finnischen Modern Rocker von Blind Channel 2021 ebenfalls ein mehr als beachtliches Ergebnis erzielt haben: Platz 6 hieß es am Ende für ihren Song "Dark Side".

Wig Wam (Norwegen - ESC 2005)

Ob es ein bisschen zu viel Klischee-Glam Rock war, die Wig Wam beim ESC 2005 in der Ukraine den Sieg kosteten? Schade eigentlich, denn ihr Song "In My Dreams" geht ganz gut ins Ohr. Doch ein solider Platz 9 ist aller Ehren wert!

Hatari (Island - ESC 2019)

2019 lärmten sich die Industrial Rocker von Hatari in die Top 10 des Song Contests in Tel Aviv. Ob zu diesem Erfolg eine Ähnlichkeit zu gewissen Band namens Rammstein eine Rolle spielte? Lassen wir mal so stehen... ;-)

Eldrine (Georgien - ESC 2011)

Apropos Ähnlichkeiten - wer die georgische Version von Evanescence hören und sehen wollte, kam beim Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf voll auf seine Kosten. Mit ihrem Song "One More Day" holten Eldrine einen beachtlichen Platz 9.

Teräsbetoni (Finnland - ESC 2008)

Mit Teräsbetoni wollten die Finnen ihren Lordi-Erfolg von zwei Jahren zuvor wohl wiederholen. Womöglich war das Outfit aber einfach nicht aufwendig genug für das Publikum im serbischen Belgrad.

Max Jason Mai (Slowakei - ESC 2012)

Wusstet ihr, dass Hannes Braun von Kissin' Dynamite 2012 für die Slowakei beim Eurovision Song Contest angetreten ist? Nein, das ist er - trotz einer gewissen Ähnlichkeit - natürlich nicht. Sonst wäre die Slowakei nämlich sicher ganz vorne mit dabei gewesen - Max Jason Mai jedoch überstand das zweite Halbfinale nicht und wurde rausgewählt.